Wer sind wir ?
Wir sind beide mit Hunden aufgewachsen.
Mein Mann mit Deutschen Schäferhunden und ich mit Mischlingshunden und Hirtenhunden.
Als wir uns kennenlernten, hatte ich eine Berner-Senn-Mix Hündin Milli. Mein Mann war gerade 'hundelos', hatte aber bis kurz vorher
einen Deutschen Langhaar Schäferrüden Arco und brachte Kater Whiskey in die Beziehung mit.
Während eines Urlaubs auf Kreta lief uns unser Bärli über den Weg.
Das lustige schwarze
Fellknäuel fristete ihr Dasein mehr schlecht als recht in einer Auffangstation und hatte es uns sofort sehr angetan.
Aus diesem Grund flog Bärli auch mit uns im Ferienflieger nach Hause.
Nach einem weiteren Jahr mußten wir uns von der geliebten Milli trennen. Sie erkrankte an Krebs und verstarb. Und um unser Leiden
zu vervollständigen, wurde unser Kater Whiskey von einem Raser überfahren.
Wir litten unter diesen Umständen sehr und unser Bärli hatte so ganz allein alle Lebensfreude verloren.
Uns war klar, daß wir wieder einen Spielpartner für Bärli,
und natürlich auch einen Kameraden für uns, brauchten.
Unsere Wahl fiel auf einen Weißen Schäferhund, da für meinen
Mann nur ein Schäferhund in Frage kam und ich aber keinen dieser heutzutage leider typischen Schäferhunde haben wollte.
Nun wurden unendlich viele Stunden im Internet und über Büchern mit dem Studium dieser Rasse verbracht.
Mit viel Sorgfalt wurde nach einem Züchter dieser Rasse gesucht und dann auch die Zuchtstätte vom Kofelort von Steve und Linde George
gewählt. So wurde dann auch sehr schnell vom nächsten Wurf unsere Dakota ausgesucht.
Aber noch bevor Dakota auf die Welt kam,
haben die Züchter eine ihrer Hündinnen aus Österreich zurückgeholt, da sich die Lebensumstände der damaligen Besitzer
geändert hatten. Für diese Hündin suchten Steve und Linde nun einen guten Platz als Zweithund.
Mein Mann sah Angel damals und sofort war es um ihn geschehen. Logische Konsequenz? Angel zog noch vor Dakota bei uns ein.
Sie war ein absoluter Problemhund. Sie kannte keine fremden Menschen, freilaufend keine anderen Hunde und
hatte wohl anscheinend auf einem Ausbildungsplatz schlechte Erfahrungen gemacht.
Aber zu unserem Glück waren Angel und Bärli sofort beste Freundinnen.
Es war viel Arbeit und kostete sehr viel Geduld, um aus Angel den souveränen und freundlichen Hund zu machen, der sie jetzt ist.
Sieben Wochen nach Angel zog auch Dakota bei uns ein.
Jeder sagte damals zu uns:
"Drei Hunde, davon ein Problemhund und eine Welpe. Ihr müßt ja verrückt sein."
"Ja, sind wir."
Wir wußten von Steve und Linde, daß der Vorbesitzer ein paar Mal versucht hatte Angel auf Ausstellungen zu zeigen
und jedesmal den Ring verlassen mußte, weil sie den Richter angeknurrt hat und sich nicht anfassen ließ.
Also war für uns klar, daß nur solch eine Ausstellung für uns und Angel die Feuertaufe sein konnte.
Nur dort konnten wir sehen, ob wir es geschafft hatten, daß aus Angel ein ganz normaler, freundlicher
und offener Hund geworden ist.
Was soll ich sagen?
Unsere 1. Ausstellung mit Ihr wurde ein voller Erfolg.
Angel ließ sich anfassen, die Zähne kontrollieren und stand irgendwie über den Dingen.
Sie belegte damals in ihrer Klasse den 1. Platz.
Um auszuschließen, daß das kein Zufall war und weil es uns auch Spaß machte,
haben unsere Weißen in den folgenden Jahren mehrere Ausstellungen sehr erfolgreich besucht.
Genaue Informationen sind bei Ausstellungserfolge zu finden.
Birgit Wild
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www.von-graf-rasso.de |